ERANOS VINDOBONENSIS ao.Univ.Prof. Mag. Dr. Fritz Blakolmer (Universität Wien, Institut für Klassische Archäologie) 31. Oktober 2019, 17:00s.t., HS 21 Kein König, keine Inschrift, kein historisches Ereignis? Überlegungen zur Herrschaftsikonographie im mykenischen GriechenlandDetails Dr. Marie-Claire Phélippeau (Université Sorbonne Nouvelle) 10. Oktober 2019, 17:00s.t., HS 21The Hidden Meaning of Thomas More’s UtopiaDetailsMag. Dr. Anna Dolganov (Universität Wien)28. März 2019, 17:00 s.t., HS 21Der Esel studiert Ius. Römische Rechtskultur in der Welt des ApuleiusDetailsDr. Nikolas Hächler (Inst. für Byzantinistik und Neogräzistik, Universität Wien)11. April 2019, 17:00 s.t., HS 21Deus adiuta Romanis. Die Belagerung Konstantinopels 626 im Spiegel der literarischen ÜberlieferungDetailsDr. Katalin Bélyácz (Universität Pécs: Seminar für klassische Philologie)9. Mai 2019, 17:00 s.t., HS 21„Und ich schlief' im engen Hause lieber, bei den Heiligen in Marathon!” (Hölderlin).Die Problematik der nach der Schlacht von Salamis errichteten Grabmonumente in der Überlieferung und in der ForschungDetailsProf.ssa Francesca Boldrer (Università degli Studi di Macerata) - 22. Mai 2019, 17:00 Uhr, Seminarraum des Instituts für Klassische Philologie, Mittel- und NeulateinCicero und Vergil: literarische Beziehungen und legendäre BegegnungDetails


PD Dr. Nicola Hömke (Universität Potsdam) - 14. März 2019, 17:00 Uhr, HS 21
Mücken-Katabasis und Frischkäsekampf.
Die Umgestaltung epischer Bauformen im römischen Epyllion
an den Beispielen des Culex und des
Moretum
Die pseudovergilischen Epyllien Culex und Moretum sind besonders geeignet für eine Analyse epischer Bauformen: Deren Autoren lösen nämlich bekannte Handlungsmuster und Motive aus ihrem ursprünglichen Narrativ heraus und adaptieren sie für die epische Kleinform mit ihrer deutlich anderen Themenwahl, Personalstruktur und Erzählerhaltung. Dadurch bestätigen sie einerseits die bekannte Funktionsweise der Bauform und machen sich deren Wiedererkennungswert zunutze; andererseits aktivieren sie aber, wie im Vortrag gezeigt werden soll, durch solche Umgestaltungen, Neuponderierungen und Verfremdungen zugleich ein zuvor ungenutztes Wirkungspotential. In der Forschung ist bisher vor allem der parodistische Effekt beider Epyllien konstatiert worden; doch darüber hinaus erweisen sich die Pseudepigraphen durch ihren kreativen Umgang mit der epischen Tradition jenseits von bloßer Parodie und Vergil-impersonatio als eigenständige, konstruktive Literaturkritiker.


Babett EDELMANN-SINGER (LMU München)
"Wer wird denn diesen Typ als Gott verehren?"
Glaube und Skeptizismus als hermeneutische Kategorien im Römischen Herrscherkult
24. Jänner 2019, 17:00 Uhr s.t., HS 21
Details 

Dennis PAUSCH (TU Dresden)
Saevior Domitiano, impurior Nerone. Form und Funktion von Schmähungen in der Historia Augusta
10. Jänner 2019, 17:00s.t., HS 21
Details

Hans-Ulrich WIEMER (Universität Erlangen)
Von Theoderich zu Athalarich: Das gotische Königtum in Italien
6. Dezember 2018, 17:00s.t., HS 21
Details

Martin DREHER (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Staat und Individuum im frühen Griechenland
22. November 2018, 17:00s.t., HS 21
Details


Gunther MARTIN (Universität Zürich)
Dissens und Konflikt im tragischen Agon.
Der Fall von Euripides' Alkestis
8. November 2018, 17:00s.t., HS 21
Details 


Andreas HEIL (Univ. Wien)
25. Oktober 2018, 17:00 s.t., HS 21
'Lieber mit Homer irren?'
Beabsichtigte Inkonsistenzen in den Jenseitsbeschreibungen
von Vergil, Silius Italicus und Statius
Details


Statuten des Vereins Eranos Vindobonensis
beschlossen in der Generalversammlung am 17. Juni 1993

 

Die Statuten des Vereins in der Fassung vom 23. Juli 1945 werden dergestalt geändert, daß sie zu lauten haben:


§1 Der Verein führt den Namen "Eranos Vindobonensis". Vereinszweck ist, die Entwicklung der Klassischen Altertumswissenschaft zu fördern und zwar insbesondere durch fachbezogene Vorträge und Referate, Wissens- und Erfahrungsaustausch, einschließlich Diskussionen und dergleichen, all dies vor allem bei periodisch stattfindenden Zusammenkünften der Vereinsmitglieder. Der Verein ist eine nicht auf Gewinn gerichtete unpolitische Vereinigung der Vereinsmitglieder.


§2 Der Verein hat seinen Sitz in Wien.


§3 Die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks werden aus Mitgliedsbeiträgen sowie Zuwendungen welcher Art immer aufgebracht.


§4 Mitglied des Vereins kann jede Person werden, welche die Ziele des Vereins unterstützt. Der Beitritt erfolgt durch eine schriftliche Beitrittserklärung, die an den Ausschuß des Vereins zu richten ist.Die Mitgliedschaft endet durch den Tod des Mitglieds oder durch eine an den Ausschuß des Vereins gerichtete schriftliche Austrittserklärung.


§5 Das Rechnungsjahr des Vereins beginnt jeweils mit 1. Juni und endet mit 31. Mai des Folgejahrs.Die von der Vollversammlung für jedes Rechnungsjahr mit Beschluß festgesetzten Mitgliedsbeiträge sind mit Ende November des jeweiligen Rechnungsjahrs zahlbar.


§6 Jedes Vereinsmitglied ist zur Teilnahme an den Zusammenkünften der Vereinsmitglieder und zur Ausübung des Stimmrechts in einer ordentlichen oder außerordentlichen Vollversammlung berechtigt. Jedem Vereinsmitglied steht eine Stimme zu.Die vom Ausschuß des Vereins alljährlich für Juni schriftlich einzuberufende Vollversammlung ist insbesondere zu folgenden Beschlußfassungen berufen:

a) Wahl der Mitglieder des Vereinsausschusses;
b) Festsetzung des Mitgliedsbeitrags für das laufende Rechnungsjahr;
c) Beschlußfassung über den Rechnungsabschluß des vergangenen Rechnungsjahrs und Entlastung des Ausschusses;
d) Verwendung der angesparten und erzielten Einkünfte;
e) Änderung der Vereinsstatuten sowie Auflösung des Vereins.Die Vollversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens einem Viertel der Mitglieder beschlußfähig. Sollte die entsprechende Anzahl von Anwesenden zum festgesetzten Tagungsbeginn nicht erreicht sein, findet, beginnend 20 Minuten später, eine weitere Vollversammlung mit derselben Tagesordnung statt, welche ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig ist.

Zur Beschlußfassung über eine Statutenänderung bzw. Vereinsauflösung (lit. e) ist Zweidrittelmehrheit erforderlich, für andere Beschlüsse genügt einfache Stimmenmehrheit, all dies bezogen auf die Anzahl der abgegebenen Stimmen.


§7 Organ des Vereins ist dessen Ausschuß, welcher sich aus dem Präsidenten, dessen Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Kassier zusammensetzt; die Funktionen der beiden Letztgenannten können in einer Person vereinigt werden. Der Ausschuß des Vereins faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Präsident oder sein Stellvertreter vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen sind durch den Präsidenten bzw. dessen Stellvertreter und durch den Schriftführer zu fertigen.Dem Ausschuß obliegt insbesondere:

a) die Einberufung der Mitglieder zu den Zusammenkünften des Vereins und zur jährlichen Vollversammlung, wobei jeweils die vorgesehene Tagesordnung anzugeben ist;
b) die Einladung von Vortragenden zu den periodisch stattfindenden Zusammenkünften der Vereinsmitglieder, wobei die Auswahl der Vortragenden unter Bedachtnahme auf Anregungen der Vereinsmitglieder erfolgt;
c) die Verwaltung der vereinnahmten Mitgliedsbeiträge und sonstiger Zuwendungen, insbesondere zum Ersatz von Auslagen von und für Vortragende, welche zu den Zusammenkünften der Vereinsmitglieder eingeladen werden.


§8 Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern des Vereins aus dem Vereinsverhältnis werden durch ein Schiedsgericht geschlichtet. Jeder Streitteil bestimmt zwei Vereinsmitglieder als Schiedsrichter und gibt diese dem Vereinsausschuß bekannt, welcher seinerseits den Obmann des Schiedsgerichts namhaft macht. Das Schiedsgericht entscheidet nach Anhörung der Streitteile mittels Schiedsspruchs, welcher mit einfacher Mehrheit der Mitglieder des Schiedsgerichts (einschließlich dessen Obmanns) gefaßt wird.


§9 Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen der Universität Wien zu.